Zum Autor

Ruedi Thaler, Jahrgang 63, geboren in Winterthur (Schweiz) und seid ich denken kann mit dem Gen zur Sehnsucht nach fernen Ländern ausgestattet. Thailand kam in diesen Träumen allerdings nie vor. Die Vorurteile waren zu gross und es zog mich eher in Richtung Südamerika, den Inkas und Mayas auf der Spur. Es folgten in jungen Jahren Reisen nach Kanada, USA und dem Atlas von Marokko, was in den 80er Jahren schon noch ein mittleres Abenteuer war.

Die Wende kam dann Ende der 80er Jahren, als mein WG-Partner von einer Weltreise zurückkam und von 12 Monaten 8 volle Monate in Thailand verbracht hat. Dann die erste Reise nach Thailand und etwas später die Zweite nach Samui und Koh Pangan, wo noch mehr oder weniger Anarchie herrschte, was wir auch leidlich ausnutzten. Unvergesslich die Bike-Tour mit EDH, Martin und Goi Mitte der 90er Jahren.

Anlässlich eines Thai-Sommernachtsbuffets lernte ich dann meine spätere Frau kennen, welche sich in einem Thairestaurant in der Nähe von Solothurn bei einer Verwandten als Schwarzarbeiterin mit vielen Versprechungen und wenig Zählbarem für drei Monate verdingte. Mittlerweile sind unsere Jungs auch schon wieder recht gross.

Ende 2003 siedelten wir für 2 Jahre nach Lopburi um, damit sich meine Batterien wieder aufladen konnten. Während ich vermeinte im Paradies zu sitzen, wollten sich weder meine Mia noch meine Jungs so recht an die Thailändische Mentalität um- bzw wieder angewöhnen und der Ruf nach einer Rückkehr in die Schweiz wurde immer lauter und drängender.

So sitze ich nun wieder in der Schweiz und versuche mein Bestes, den Alltag wie alle anderen auch zu meistern. Den Sack gefüllt mit grossen und kleinen Erlebnisse aus der Zeit in Lopburi unter Thais.

Zum Buch

Ich werde oft gefragt, was nun wirklich wahr an der Geschichte ist und was erfunden. Obwohl kein Kind von Traurigkeit, grenze ich mich klar von den Scharen der alleine reisenden, vornehmlich männlichen Touristen ab, welche sich weder für das Land noch die Kultur interessieren.

Bilder

Es sind etliche Bilder vorhanden, welche an den im Buch beschriebenen Orten aufgenommen wurden.

Bilder aus der Welt des Autors

Skippers Welt

Pattaya und die Sukh mag für einen oder auch zwei Abende recht lustig sein schon nur wenn ich an die schönen Mandelaugen denke. Wenn man sich dann allerdings vor Augen hält, was man alles in der Zeit hätte erleben können, relativiert sich das dann schon wieder gewaltig.

Reisen und vornehmlich in Westthailand sind da schon eher meine Welt. So gesehen sind die „Abenteuer“ von Skipper und Konsorten nicht selber erlebt und nur im besagten Forum angelesen.

Dass ich dann allerdings mit eindeutigen Drohungen zugedeckt wurde, als ich einige Skipperartikel veröffentlichte, hat mich schon etwas geschockt. „Da hat jemand sehr viel Hintergrundwissen, welches ihm zugespielt wurde, da der Autor selbst in unseren Kreisen nicht bekannt ist. Beide sollten aufpassen, dass nicht plötzlich ein Unfall die Geschichte beendet, bevor sie richtig angefangen hat.“

Geschockt weniger wegen den Drohungen, als dass die Ergüsse im tiefsten meiner Schattenseite so was wie wahr sein könnten. Natürlich habe ich die Ausdrücke und Handlungen dem besagten Forum entnommen. Allerdings heftig umgeschrieben und eher noch verharmlost.

Wer’s nicht glaubt, kann ja mal kurz hier reinschauen. Ich distanziere mich allerdings in aller Form von Seiten wie diesen:

http://www.worldsexguide.de/index.php

Bilder aus der Welt von Skipper

Myanmar (Burma)

Die Militärjunta in Burma ist ein anderes Kapitel. Die Menschen in Myanmar, wie Burma von der Junta umgetauft wurde, sind so freundlich und hilfsbereit wie kaum ein anderes Volk, welches ich kennen lernte. Hier nur einige offizielle Links, damit man sich selber ein Bild machen kann und die Ereignisse im Buch bewerten kann. (dies nur einige Links unvollständig und für den Inhalt übernimmt der Autor keine Haftung)

http://www.deza.admin.ch/index.php?langID=6&navID=21155

http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/0/3ea41d59b6b9a464c1256aa000463d25?OpenDocument

http://www.evb.ch/cm_data/Burma.pdf


http://bti2003.bertelsmann-transformation-index.de/113.0.html

Susan

Die Idee von Susan kam mir, als ich eines Abends 2005 im Fernseher die Verhaftung von Schapelle Corby sah und wie sie den Medien vorgeführt wurde. Ein Drama sondergleichen aber manchmal wird Naivität furchtbar hart bestraft.

http://blogg.zeit.de/clara/eintrag.php?id=131

Bilder aus der Welt von Susan

Frank

Der Frank ist frei erfunden. Obwohl ich selber in Lopburi wohnte, hat der Charakter von Frank nichts mit mir zu tun. Vielleicht ein bisschen. Der Name hat sicher etwas mit dem legendären Frank zu tun, welcher seit Jahren als Abstinent bekannt wie ein bunter Hund ist. Seine Reisebeschreibungen und Insiderwissen sind für mich einmalig. Lopburi war lediglich geeignet, da ich da in der Nähe wohnte und sich aufwendige Recherchen so nicht aufdrängten.

Bilder aus der Welt von Frank


Was macht ein Expat den ganzen Tag?

Statistisch gesehen, habe ich in den zwei Jahren in etwa das folgende pro Tag gemacht:

1 ½ Fische gefangen
4 Palmen gezogen
20 Minuten Garten bewässert
50 Seiten gelesen
20 L&M geraucht
1 Seite selber geschrieben
20 Kilometer Töff gefahren
35 Kilometer Auto gefahren
2 Kilometer durch den Dschungel gelaufen
20 Minuten geschwommen
30 Kilometer mit dem Zug gefahren
2 Kilometer mit dem Schiff gefahren
15 Minuten meditiert
30 Minuten Thai gelernt
1 Flasche Bier getrunken
,5 cl 100 Piper gesüffelt
9 Stunden geschlafen
15 Minuten Fernseher geschaut
1 Stunde im Internet verbracht (vorwiegend in Thaiforen, Mails und Zeitungen)
15 Minuten karikative Tätigkeiten (Tamboon)
20 Minuten im Garten gewerkelt oder einfach den Ameisen zugeschaut
3 Minuten gearbeitet (T-Shirts für Vereine und dergl.)
2 Stunden mit den Kindern gespielt oder gelernt

Also alles in allem ein beschauliches ruhiges Leben abseits der Touristenpfade geführt. Wie das ausgesehen hat, sehen Sie in den Bildern Rubrik Bilder des Autors.